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Eberhard Schmidt
Wohin in dieser Welt?
Der Maler Franz Radziwill
Biografie

Die erste Biografie über den berühmten Maler aus Dangast

Franz Radziwill (1895–1983) gehört neben Otto Dix und George Grosz zu den führenden Exponenten der Stilrichtung »Neue Sachlichkeit«. Sein umfangreiches Œuvre, das mehr als 850 Gemälde umfasst, ist mit dem Etikett »Magischer Realismus« versehen worden. Als visionärer Realist, dessen dramatische Bildwelt die Ambivalenz der Technik und die Zerstörung unserer natürlichen Umwelt zum Inhalt hat, ist seine Aktualität ungebrochen. Darüber hinaus hat er Gedichte und Prosatexte hinterlassen, ebenso Tagebücher, Briefe und Zeitungsartikel.
Eberhard Schmidt hat die wechselvolle Lebensgeschichte Franz Radziwills vor dem Hintergrund des katastrophengeschüttelten 20. Jahrhunderts in seiner aufwendig recherchierten Biografie detailreich rekonstruiert.

Stadtbibliothek Trier

Stadtbibliothek Trier

Dr. Michael Pantenius
Rudolf Voigtländer

Bücherschätze im rechten Licht

Was kann man tun, wenn das Pferd lahmt? Den Tierarzt rufen. Heute ist das selbstverständlich. Aber im 10. Jahrhundert? Wer oder was half da? Gebete, manchmal Zaubersprüche. Sie wurden aufgeschrieben, weitergereicht und überliefert. Ein solcher äußerst seltener „Pferdesegen“ gehört heute zum Besitz der Stadtbibliothek. Sie verdankt das Napoleon. Auf ihn geht die Säkularisierung der Klöster, der Verkauf ihres Besitzes als Nationalgut zurück. Nur dadurch war es möglich, all die Juwelen der Buchkultur von internationalem Rang zu erwerben. Sie werden in der „Schatzkammer“ ausgestellt. Da liegt sorgfältig ausgeleuchtet, der „Codex Egberti“, um das Jahr 980 im Wesentlichen in Trier geschrieben und kostbar ausgeziert. Er gehört zum Weltdokumenten­erbe der UNESCO und offenbart wie andere Handschriften, unter ihnen die „Trierer Apokalypse“ und das „Ada-Evangeliar“ (komplett in Gold geschrieben!), die hohe Buchkunst der karolingischen und der ottonischen Epoche. Unter den Inkunabeln sticht die Gutenbergbibel hervor. Profanes ist auch dabei. Zum Beispiel der weltweit einmalige „Fisch­kalender“ aus dem Kloster Himmerod in der Eifel. In der Sche­delschen Weltchronik von 1493 ist Trier groß herausgestellt, die Trebeta-Sage, erfunden um das Jahr 1100 in der Abtei St. Matthias, erscheint hier als wahr.

Vor all den bibliophilen Kostbarkeiten leuchten zwei manns­hohe Coronelli-Globen von 1688/1693. Auf dem Erdglobus ist bereits Australien abgebildet. Beide besaß einst der Trierer Erzbischof von Orsbeck.

Adresse

Stadtbibliothek Trier

Schatzkammer Weberbach 25

54290 Trier

Tel.: 0651 7181429

www.stadtbibliothek­ trier.de

www.stadtbibliothek­ weberbach.de



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Texte und Bilder entnommen aus:

Pantenius, Michael; Voigtländer, Rudolf: Trier, die 99 besonderen Seiten der Stadt, Halle: Mitteldeutscher Verlag, 2016.

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Weberbach 25
54290 Trier

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