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Eberhard Klöppel

Das Mansfelder Land 1974–1989
Bildband
Mit einem Text von Michael Birkner

Kaum ein Bildreporter hat so intensiv das Geschehen im Mansfelder Land beobachtet wie Eberhard Klöppel. Er begann schon früh zu fotografieren. In seinem Archiv gibt es Tausende Fotos vom Leben in seiner Heimat. Aber wichtigstes Thema waren für ihn Bergbau und Hütten – und vor allem die Menschen, die dort arbeiteten.

Klöppels Fotos zeigen nicht die vermeintliche Tristesse und Resignation, sondern vermitteln Leben. Nie agiert er als Regisseur, sondern konsequent als Beobachter, als Dokumentarist seiner Zeit. Er zeigt, wie es war in diesen Jahren im Mansfelder Land: Ob es der Umzug der Ausgezeichneten am 1. Mai ist, die Hochzeit mit Dreimannkapelle und den tanzenden Gästen, der von Frauen in Kittelschürzen umringte Kosmonaut Sigmund Jähn bei der Autogrammstunde, das Leben in der Mittelstraße in Helbra, das »Dreckschweinfest« der Grunddörfer zu Pfingsten oder auch der Wiesenmarkt in Eisleben.

Trierer Weinkulturpfad

Trierer Weinkulturpfad

Dr. Michael Pantenius
Rudolf Voigtländer

Siebzehn Runden im Berg

„Du sollst nicht nur nach Weinbergslagen, auch nach dem Winzer musst du fragen, denn er geht 17 Mal, bald grad, bald krumm, das Jahr hindurch um jeden Rebstock rum.“ Der Winzerspruch gilt überall an Mosel, Saar und Ruwer, aber am längsten in der Region um Trier. Warum? Sie ist das älteste Weinbauland in Deutschland. Hier haben sich schon die Römer um die „Wundertropfen aus der Apotheke Gottes“ gesorgt. Natürlich war ihr Weinbau nicht so ausgefeilt, ja zu einer wahren Kunst erhoben, wie der der Winzer unserer Tage. Aber immerhin: Schon dieser Wein war offenbar so trinkbar, dass die Erben Roms alle Kenntnisse sorgsam bewahrten und eigene Fähigkeiten entwickelten. Aber erst seit etwa 200 Jahren macht der Weinbau die besagte Mühe, erzwingt die 17 Arbeitsschritte, von denen im Winzerspruch die Rede ist.

Wer wissen will, was alles notwendig ist, bis der Rebensaft als „Göttertropfen“ im Glas funkeln kann, sollte einen Spaziergang auf dem Weinkulturpfad unternehmen. Eine leichte Sache, denn der ist keine zwei Kilometer lang und seine Gründer und Unterhalter, die Vereinigung der Trier-Olewiger Winzer e. V., haben dafür gesorgt, dass keine Fragen offenbleiben. Schautafeln informieren über Rebsorten, Klima, Boden, Rebschnitt, Technik, Düngung, Traubenlese, Most, Gärung, Kellerarbeit … Ob man allein spaziert oder mit Führung. Das Ziel ist immer gleich: ein Winzerhof. Da kann man das Ergebnis der Arbeit begutachten, denn zur Weinkultur gehört die Weinprobe. Unabdingbar.


Adresse

Trierer Weinkulturpfad

Beginn am Petrisberg in der Sickingenstraße Parkplatz am Ein­gang Amphitheater (400 m)

Parkplatz Spitzmühle (1,1 km)

https://wirwinzer.de/


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Texte und Bilder entnommen aus:

Pantenius, Michael; Voigtländer, Rudolf: Trier, die 99 besonderen Seiten der Stadt, Halle: Mitteldeutscher Verlag, 2016.

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Trierer Weinkulturpfad

Sickingenstraße 8
54296 Trier

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