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Aka Mortschiladse
Von alten Herzen und Schwertern
Roman

Voller wunderbarer Originalität erzählt Aka Mortschiladse eine dramatische Geschichte über Entführung, Liebe und Krieg im Georgien des 19. Jahrhunderts. Während Russland versucht, den Kaukasus zu unterwerfen, wird dem jungen georgischen Adeligen Baduna Pavneli vorgeworfen, einen russischen Offizier getötet zu haben. Vom Militär verfolgt und auf der Suche nach seinem geistig verwirrten Bruder, schlägt er sich durch die Wälder, Täler und Berge Georgiens. Wie ein klassischer tragischer Held riskiert er alles, ohne zu wissen, was ihn am Ende seiner Reise am Schwarzen Meer erwartet. Dort holen ihn die Vergangenheit und seine russischen Verfolger ein …
Diese Geschichte symbolisiert die tragische Vergangenheit Georgiens und erweckt damit eine alte Kultur wieder zum Leben, die längt vergessen schien.

Weinbauorte

Weinbauorte

Dr. Michael Pantenius
Rudolf Voigtländer

„Augenscheiner“ und „Marienholz“

„Der Boden ist der Vater des Weins, der Rebstock seine Mutter und das Wetter sein Schicksal.“ Der Winzerspruch beruht auf der Erfahrung unzähliger Generationen. „Mutter“ und „Wetter“… Bleiben wir mal beim „Vater“, also beim Boden. Fraglos ist er in der Moselregion von ganz besonderer Art. Tonschiefer aus dem Devon überwiegt. Er speichert auf den Steillagen (bis zu 45 Grad!) die Wärme ausgezeichnet. Wenn er verwittert, setzt er viele Mineralien frei, die von den Reben aufgenommen werden. Das liebt der Riesling, der große Klassiker, die Nummer Eins in Deutschland und das Aushängeschild des deutschen Weins.

Es gibt 229 Weinbauorte an der Mosel (einschließlich der in Frankreich und in Luxemburg) und rund 4.000 Winzerbetriebe. Aber die Anbaufläche in Deutschland, 8.880 Hektar, ist unangefochten die größte und – das ist nicht nur dem Lokalpatriotismus geschuldet: Hier, nicht zuletzt direkt um Trier, wächst der begehrteste Rebensaft. Das gibt es wohl in keinem deutsche Stadtgebiet: 31 Weinlagen erstrecken sich über knapp 380 Hektar! Alle tragen klangvolle Namen. Da gibt es die Lagen „Rotlay“ und „Herrenberg“, das „Felsköpfchen“, den „Kurfürstenhofberg“ und den „Benediktinerberg“, den „Augenscheiner“, das „Marienholz“ und den „Maximiner“. Viele Lagen kann man zu Fuß erkunden und dabei die Arbeit der Winzer kennenlernen. Dabei gewinnt man manche Einsicht. Vielleicht sogar eine von Martin Luther auf den Punkt gebrachte Erkenntnis: „Bier ist Menschenwerk. Wein ist von Gott.“

Informationen

Weinbauorte

www.moseltouren.de


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Texte und Bilder entnommen aus:

Pantenius, Michael; Voigtländer, Rudolf: Trier, die 99 besonderen Seiten der Stadt, Halle: Mitteldeutscher Verlag, 2016.

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