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Aka Mortschiladse
Von alten Herzen und Schwertern
Roman

Voller wunderbarer Originalität erzählt Aka Mortschiladse eine dramatische Geschichte über Entführung, Liebe und Krieg im Georgien des 19. Jahrhunderts. Während Russland versucht, den Kaukasus zu unterwerfen, wird dem jungen georgischen Adeligen Baduna Pavneli vorgeworfen, einen russischen Offizier getötet zu haben. Vom Militär verfolgt und auf der Suche nach seinem geistig verwirrten Bruder, schlägt er sich durch die Wälder, Täler und Berge Georgiens. Wie ein klassischer tragischer Held riskiert er alles, ohne zu wissen, was ihn am Ende seiner Reise am Schwarzen Meer erwartet. Dort holen ihn die Vergangenheit und seine russischen Verfolger ein …
Diese Geschichte symbolisiert die tragische Vergangenheit Georgiens und erweckt damit eine alte Kultur wieder zum Leben, die längt vergessen schien.

Alte Stadtmauer Trier

Alte Stadtmauer Trier

Dr. Michael Pantenius
Rudolf Voigtländer

Von wegen nur ein Dornenverhau

Sich mit einer Mauer zu „gürten“, war ein Privileg, das weder von den Römern, noch von den nachfolgenden Obrigkeiten jeder Stadt zugestanden wurde. Viele Gemeinwesen im Reich mussten sich mit einer Landwehr, also einem Dornenverhau begnügen. Trier nicht. Anfangs, also um Christi Geburt, war das zwar auch nicht nötig, da traute sich noch kein Vandale, kein Franke, Hunne oder Alemanne die Augusta Treverorum anzugreifen. Das änderte sich im 2. Jahrhundert. Also wurde gebaut. Solide. Hoch und anschaulich, mit Toren. Die Porta Nigra legt davon das beste Zeugnis ab. Wer um den Innenstadtring geht (aber am besten schließt man sich einer Führung an) erfährt: Es gibt Reste der römischen, der mittelalterlichen und der frühneuzeitlichen Stadtbefestigung, die bis ins 19. Jahrhundert hinein stand. Die römische war umfangreicher als die mittelalterliche. Warum? Eine Stadtmauer muss der Zahl der Männer entsprechen, die sie besetzen und verteidigen können. Damit war es um 1500 schlecht bestellt. In römischen Zeiten aber lebten hinter der Mauer etwa 80.000 Menschen! Die zahlten ihre Steuern, also war Geld da, um solide zu bauen. Die Mauer wuchs empor, sechs Meter hoch, drei Meter dick und in ihr standen auf gut sechseinhalb Kilometer Länge wenigstens 45 Türme! Viele Abschnitte sind in späteren Jahrhunderten als Steinbrüche genutzt worden. Aber was heute noch so aus dem Grün schaut, an der Schellenmauer, in der Südallee oder im Palastgarten, das kann sich sehen lassen.



Adressen

Reste der alten Stadtmauern

Ostallee

Schellenmauer

Palastgarten

Schießgraben

Amphitheater


*****

Texte und Bilder entnommen aus:

Pantenius, Michael; Voigtländer, Rudolf: Trier, die 99 besonderen Seiten der Stadt, Halle: Mitteldeutscher Verlag, 2016.

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54290 Trier

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