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Das verlassene Krankenhaus bei Tschernobyl

Nic

Heft, 28 Seiten, 2020 - ab 23 Nov. erhältlich

Die Stadt Prypjat liegt nur 3 Kilometer von Tschernobyl entfernt. Im hiesigen Krankenhaus wurden unmittelbar nach der Explosion des Atomreaktors die ersten stark verstrahlten Opfer behandelt. Viele von Ihnen sind an der massiven Strahlenbelastung gestorben.

Am 27. April 1986, einen Tag nach der Nuklearkatastrophe, wurde die Prypjat evakuiert. Seither ist die Stadt, wie auch das hier gezeigte Krankenhaus verwaist. 30 Jahre Leerstand hinterlassen Ihre Spuren. Nic führt uns auf einem Rundgang durch verlassene Gänge vorbei an verfallenen OP-Sälen und Behandlungszimmern.

Für alle Fans von Lost Places.

Ab 4 Heften versenden wir versandkostenfrei.

„Arp-Museum“ Rolandseck

„Arp-Museum“ Rolandseck

Christina-Maria Jahn

Wer das Arp-Museum in Rolandseck noch nicht kennt, der sollte diesem besonderen Ort unbedingt einen Besuch abstatten:

Hier verschmelzen Kultur und Natur, Kunst und Kulinarik, Bahnhofstunnel und Panoramaterrasse innerhalb einer klassizistischen Bahnhofshalle, welche organisch mit einem postmodernen Neubau verbunden ist. Und damit nicht genug vereinigter Gegensätze: Auf drei Ausstellungsebenen lassen sich sowohl wechselnde Installationen altehrwürdiger und zeitgenössischer Künstler bestaunen, als auch der Dauerausstellung von Hans Arp und Sophie Taeuber Arp beiwohnen, welche sich auf der vierten und letzten Ausstellungsebene befindet.

So zählen neben den zeitgenössischen Künstlern, wie Jonas Burgert, Berlinde de Bruyckere und Daniel Spoerri, auch Alfred Sisley, Claude Monet, Hieronymus Bosch, Salvadore Dalí und Paula Modersohn-Becker zu den Künstlern, deren Werke sich im Wechsel der Jahre in der Chronik des Arp-Museums verewigt haben.

Der Bahnhof Rolandseck stellt bereits seit 1964 einen Schmelztiegel kultureller Vielfalt dar, der neben Ausstellungen und Konzerten auch zahlreichen freischaffenden Künstler einen kreativen Raum zur Entfaltung bot. Unter der damaligen Leitung des Galeristen, Promotoren und Kunstsammlers Johannes Wasmuth erblühten die Hallen des Bahnhofs zu einem Zentrum von Kunst und Kultur. Nach Wasmuths Tod im Jahre 1997 lag das Projekt des Kulturbahnhofes sieben lange Jahre auf Eis, bis das Museum als Arp-Museum Bahnhof Rolandseck 2004 wiedereröffnet wurde. 2007 wurde das Ausstellungsgelände des Bahnhofsmuseums um den futuristischen und naturalistischen Neubau des amerikanischen Architekten Richard Meiers erweitert. Die klassizistische Bahnhofshalle wurde per nachgebautem Bahnhofstunnel mit dem Neubau verbunden. Der Neueröffnung des neuen-alten Arp-Museums am 29.09.2007 wohnte sogar die damalige Bundeskanzlerin Angela Merkel bei.

Seitjeher ist das Arp-Museum ein beliebtes Ausflugsziel für Jung und Alt, sodass es mit 61.000 Besuchern 2010 sogar die Auszeichnung des meistbesuchten Museums in Rheinland-Pfalz erhielt.


Adresse

Hans-Arp-Allee 1

53424 Remagen

Weitere Informationen:

https://arpmuseum.org/

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Bilder: Christina-Maria Jahn, Juli 2022.

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