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Paulus Luther

Sein Leben von ihm selbst aufgeschrieben. Ein wahrhaftiger Roman

Christoph Werner

Ein lesenswerter und informativer historischer Roman, der das Leben Paul Luthers - jüngster Sohn Martin Luthers und seines Zeichens fürstlicher Leibarzt und Alchimist - erzählt.

Am deutschen Strom, am grünen Rheine

Am deutschen Strom, am grünen Rheine

Eduard Jost

Eine Hommage an den Rhein

Das vorliegende Lied huldigt dem schönen Rheinland-Pfalz. Es vermittelt eine starke Heimatverbundenheit des Autors Eduard Jost, welcher selbst 1837 in Trier geboren wurde und Zeit seines Lebens vorwiegend in der Pfalz tätig war. Sein Gedicht personifiziert das „Pfälzerland“, wenn er es „im Frühlingsschmucke“ lächeln lässt. Jost führt einen an das Land gerichteten Monolog, in welchem er die Schönheit, Anmut und Treue seiner Heimat in den höchsten Tönen lobt. Er geht bei seiner Belobigung soweit, dass auch die letzten Worte seines Lebens lauten werden: „O Pfälzerland, wie schön bist du!“

Carolin Eberhardt

1. Strophe

Am deutschen Strom, am grünen Rheine

ziehst du dich hin, o Pfälzerland!

Wie lächelst du im Frühlingsschmucke,

wie winkt des Stromes Silberband!

Da steh' ich auf des Berges Gipfel

und schau auf dich in süßer Ruh',

und jubelnd ruft's in meinem Herzen:

O Pfälzerland, wie schön bist du!


2. Strophe

Es nickt von deinen sanften Hügeln

die Rebe mir im Sonnenstrahl,

es lockt das Grün mich deiner Wälder

der Fluren Pracht in jedem Tal.

Von deinen Kirchen und Kapellen

tönt mir die Sonntagsglocke zu.

O Pfälzerland, wie schön bist du!


3. Strophe

Und deiner Burgen graue Trümmer

und deines Domes stolzer Bau,

wie grüßen sie im Sonnengolde

vom Berge mich und aus der Au!

Es zieht mich hin zu ihren Räumen,

es treibt michihren Hallen zu,

und wie ich wandre, tönt es freudig:

O Pfälzerland, wie schön bist du!


4. Strophe

Ja, schön bist du, o Flecken Erde,

am deutschen Strom, am grünen Rhein,

du Land voll Biederkeit und Treue,

du Land im Frühlingssonnenschein!

Und find ich einst in deinem Schoße,

o Pfälzerland, die sel'ge Ruh,

dann ruf ich mit dem letzten Hauche:

O Pfälzerland, wie schön bist du!


Notendownload: hier

*****

Vorschaubild: Zell an der Mosel, 1841, Urheber: Karl Bodmer via Wikimedia Commons gemeinfrei.

Notensatz: Carolin Eberhardt.

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