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Eberhard Klöppel

Das Mansfelder Land 1974–1989
Bildband
Mit einem Text von Michael Birkner

Kaum ein Bildreporter hat so intensiv das Geschehen im Mansfelder Land beobachtet wie Eberhard Klöppel. Er begann schon früh zu fotografieren. In seinem Archiv gibt es Tausende Fotos vom Leben in seiner Heimat. Aber wichtigstes Thema waren für ihn Bergbau und Hütten – und vor allem die Menschen, die dort arbeiteten.

Klöppels Fotos zeigen nicht die vermeintliche Tristesse und Resignation, sondern vermitteln Leben. Nie agiert er als Regisseur, sondern konsequent als Beobachter, als Dokumentarist seiner Zeit. Er zeigt, wie es war in diesen Jahren im Mansfelder Land: Ob es der Umzug der Ausgezeichneten am 1. Mai ist, die Hochzeit mit Dreimannkapelle und den tanzenden Gästen, der von Frauen in Kittelschürzen umringte Kosmonaut Sigmund Jähn bei der Autogrammstunde, das Leben in der Mittelstraße in Helbra, das »Dreckschweinfest« der Grunddörfer zu Pfingsten oder auch der Wiesenmarkt in Eisleben.

Der heilige Rock im Dom St. Petrus Trier

Der heilige Rock im Dom St. Petrus Trier

Dr. Michael Pantenius
Rudolf Voigtländer

Kostbarste Reliquie

Das Wort bleibt. Aber seine Bedeutung ändert sich in den Jahrhunderten. Um Christi Geburt verstand man unter einem Rock ein Gewand, ein großes Stück von einem leichten Stoff, oft ohne jede Naht. Das genügte, um einen Körper zu bedecken, ihn zu schützen vor den Unbilden der Witterung. In Judäa zum Beispiel vor der Sonne und der Tageshitze. Auch Christus hat über seinem Untergewand einen solchen „Rock“ getragen. Nicht anders als Tausende vor und mit ihm. In der Bibel heißt es, die Kriegsknechte hätten, als Christus gekreuzigt wurde, um den Besitz seiner Kleidungsstücke gewürfelt, sie zerteilt, aber der Rock wäre als Ganzes erhalten geblieben. Die Frage ist: Wo ist dieser Heilige Rock geblieben? Die Antwort lautet: seit dem Jahr 330 im Dom zu Trier, heute in einer eigens für ihn gebauten Heiltumskapelle. Entdeckt hat den Rock und weitere Zeugnisse des Lebens Christi die Kaiserin Helena um 326 in Jerusalem. Sie hat ihre Funde an die bedeutendsten Kirchen ihrer Zeit verteilt, und Trier gehörte zu den zehn Hauptstädten der damals bekannten Welt.

Der Rock Christi ist eine der bedeutendsten Reliquien der römisch-katholischen Christenheit. Er wird kaum mehr als drei Mal in einem Jahrhundert gezeigt. Zuletzt im Jahre 2012.

Natürlich wurde die Echtheit des Rockes, er wird gelegentlich auch als Tunika bezeichnet, immer wieder angezweifelt. Dass ihn Christus getragen hat, kann so wenig eindeutig bewiesen werden, wie die Behauptung, das könne gar nicht sein. Was bleibt da? Glaube!


Adresse

Dom St. Petrus

Liebfrauenstraße 12

54290 Trier

Tel.: 0651 9790790

www.dom­trier.de

www.dominformation.de


*****

Texte und Bilder entnommen aus:

Pantenius, Michael; Voigtländer, Rudolf: Trier, die 99 besonderen Seiten der Stadt, Halle: Mitteldeutscher Verlag, 2016.

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Liebfrauenstraße 12
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